Alle Wege für nachhaltige Marketingerfolge führen zum Inbound Marketing. Die Inbound-Marketing-Methode für B2B-Unternehmen konzentriert sich auf die Erstellung wertvoller Inhalte, die Menschen auf die Website des Unternehmens locken, anstatt sich auf Outbound-Methoden wie Kaltakquise oder den Kauf von Listen mit Interessenten zu verlassen. Sobald sich die Menschen mit den Inhalten des Unternehmens beschäftigen, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen und auch in Zukunft bei der Marke kaufen oder mit dem Unternehmen zusammenarbeiten werden.  
Kurz: Inbound-Marketing ist ein effektiver Weg, um Beziehungen zu potenziellen und bestehenden Kunden aufzubauen, und es ist ein wichtiger Bestandteil jeder erfolgreichen Marketingstrategie.  
Dieser Beitrag zeigt Ihnen, wie Sie mit der Inbound-Marketing-Methodik Mehrwerte für Ihre B2B-Kundschaft bieten können und sie zu gewünschten Handlungen bewegen, damit diese zu Leads konvertieren.  

 

Was ist Inbound Marketing im B2B?

In der heutigen Zeit, in der wir die Technologie direkt vor der Haustür haben, hat das Marketing viele neue Formen angenommen. Eine dieser Formen ist das Inbound Marketing – ein Begriff, der erstmals 2006 von HubSpot geprägt wurde. Inbound-Marketing ist eine Technik, bei der Inhalte online erstellt und geteilt werden, um Kunden anzulocken, mit dem Ziel, den Umsatz zu steigern.
Der Hauptunterschied zwischen Inbound Marketing und anderen Formen des Marketings besteht darin, dass Inbound Marketing nicht auf Unterbrechung setzt, sondern darauf, potenzielle Kunden mit Informationen zu versorgen, an denen sie bereits interessiert sind. Auf diese Weise wird Inbound Marketing dem Bedürfnis der Kunden gerecht, relevante und nützliche Informationen zu erhalten. Wenn Sie nach einem nachhaltigeren und effektiveren Weg suchen, Ihr Unternehmen zu vermarkten, könnte Inbound Marketing die Antwort sein.

 

Wie unterscheiden sich Outbound und Inbound Marketing?

Möchten Sie Unternehmenskunden erreichen, haben Sie die Wahl zwischen Outbound und Inbound Marketing. Wir empfehlen, B2B Marketing nach der zweiten Strategie auszurichten. Doch worin unterscheiden sich die beiden Ansätze?

Unterschiede zwischen Outbound Marketing und Inbound Marketing

Outbound Marketing ist auch als Push-Methode bekannt. In der Vergangenheit warteten die Unternehmen beispielsweise darauf, dass die Kunden zu ihnen kamen. Sie schalteten Anzeigen in Zeitungen und im Fernsehen und hofften, dass die Leute sie sehen und in ihr Geschäft kommen würden. Klassischerweise sehen sich Konsumenten beim Outbound Marketing also Werbung wie E-Mails, Flyern und Ähnlichem gegenüber, die sie nicht angefragt haben. Diese Push-Methode wird in der Regel geduldet, aber zum Teil auch als aufdringlich empfunden. 
In der heutigen Welt scheint es so, als könnten keine fünf Minuten vergehen, ohne auf irgendeine Form von Werbung aufmerksam gemacht zu werden. Egal, ob es sich um eine Werbeunterbrechung in unserer Lieblingssendung im Fernsehen, um Pop-ups in unserem Webbrowser oder sogar um Anzeigen in unserer Facebook-Timeline handelt, es scheint, als könnten wir ihnen nicht entkommen. Und seien wir ehrlich, die meiste Zeit schalten wir sie einfach aus. 
Hier kommt das Inbound-Marketing ins Spiel. Beim Inbound-Marketing geht es darum, Inhalte zu erstellen, die für Ihre Kunden interessant und relevant sind, ohne aufdringlich oder lästig zu sein. Durch die Bereitstellung wertvoller Informationen, die ihre Bedürfnisse und Interessen ansprechen, können Sie potenzielle Kunden für Ihr Unternehmen gewinnen und im Laufe der Zeit Beziehungen zu ihnen aufbauen. Inbound-Marketing ist ein effektiverer und effizienterer Weg, Ihre Zielgruppe zu erreichen, ohne dass Sie ihren Tag mit einer Nachricht unterbrechen müssen, die sie nicht hören wollen.

 

Meint Inbound Marketing und Content Marketing das Gleiche?

Inbound Marketing und Content Marketing im B2B haben auf den ersten Blick viel gemeinsam: Die Konzepte möchten Kundschaft anziehen, indem sie Inhalte bereitstellen, welche auf die idealen Kaufenden zugeschnitten sind. Dabei spielt nach der Customer Journey auch der richtige Zeitpunkt eine Rolle. 
Es sind jedoch zwei Punkte auszumachen, welche die Konzepte voneinander unterscheiden. So konzentriert sich das Content Marketing vor allem auf das Image einer Marke und darauf, anhand der Inhalte ein konkretes Bild sowie eine Positionierung nach außen zu tragen. Das Inbound Marketing nimmt im B2B die mittelfristigen Ziele, den Vertrieb sowie die Pflege der Kundenbeziehungen stärker in den Blick als das Content Marketing. 
Beide Punkte getrennt voneinander zu betrachten ist nicht ratsam, da es zu erfolgreichen Marketingmaßnahmen gehört, das Gesamtbild im Blick zu behalten. Im Inbound Marketing wird der Content nicht planlos veröffentlicht, sondern Erstellung und Veröffentlichung orientieren sich für den gewünschten Erfolg an einer konkreten Content-Marketing-Strategie. Inhalte nur um „ihrer Existenz willen“ zu erstellen, ist kein guter Ansatz. Hier greift das Inbound Marketing und richtet sich via E-Mail-Marketing oder PR-Maßnahmen an potenzielle Kundschaft.

 

Verhaltensänderung der B2B-Kundschaft

Früher gingen die Menschen in ein Geschäft, um etwas zu kaufen, oder wurden von einem Vertreter besucht. Sie sprachen mit dem Verkäufer oder Vertreter, der ihnen Produkte oder Dienstleistungen empfahl. Heute suchen und kaufen die Menschen anders. Sie gehen ins Internet und recherchieren, was sie kaufen möchten. Sie lesen Bewertungen und vergleichen Preise. Und sie kaufen oft bequem vom Büro aus oder sogar von unterwegs aus via Smartphone. 
Kurz gesagt, Kunden sind heute viel besser informiert als früher. Daher müssen Unternehmen ihre Marketingstrategien anpassen, um den Bedürfnissen der heutigen Verbraucher gerecht zu werden. Inbound-Marketing ist eine Möglichkeit, dies zu tun. Inbound-Marketing konzentriert sich auf die Erstellung hilfreicher Inhalte, die potenzielle Kunden anziehen und sie in Leads und Kunden umwandeln. Indem sie in jeder Phase der Customer Journey einen Mehrwert bieten, können Unternehmen Vertrauen aufbauen und dauerhafte Beziehungen zu ihren Kunden schaffen. 
Diese Verhaltensänderung zwingt Vermarkter dazu, die Art und Weise, wie sie potenzielle B2B-Kunden ansprechen, zu ändern. Inbound-Marketing-Techniken wie SEO und Content Marketing sind heute für jedes Unternehmen, das wettbewerbsfähig bleiben will, unerlässlich. B2B-Interessenten sollten Antworten auf ihre Fragen detailliert und kundenorientiert im Netz finden können. 
Gehen Sie immer davon aus, dass die suchende Kundschaft mit nur einem Klick auf viele verschiedene Seiten stößt, die eine Problemlösung bieten. Hier empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einer Content-Marketing-Agentur: Je besser und optimierter der Content, umso höher die Chance, dass Suchende an Ihren Inhalten hängen bleiben und später zu Leads und Kunden werden.

 

Sind auch offline Inbound-Marketing-Maßnahmen im B2B-Bereich denkbar?

Inbound-Marketing ist damit eine großartige Möglichkeit, Vertrauen bei potenziellen Kunden im B2B-Bereich aufzubauen, und es kann auch eine gute Möglichkeit sein, Ihr Unternehmen von der Konkurrenz abzuheben. Es handelt sich hierbei also um eine Verbindung von Marketing- und Vertriebsstrategie, die digitale Kanäle wie zum Beispiel Social-Media- oder E-Mail-Marketing zur Erreichung Ihrer Umsatzziele nutzt. Auch die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Baustein, denn wo finden die Nutzer Ihre anziehenden Inhalte am ehesten? Richtig, in Suchmaschinen wie Google und Co. 
Inbound-Marketing ist dabei nicht auf die digitale Welt beschränkt, sondern kann auch offline auf verschiedene Weise angewendet werden. Hier einige Beispiele:

  • Veranstaltungen, Vorträge und Workshops veranstalten, die dazu beitragen, Interesse zu wecken und Beziehungen zur potenziellen Kundschaft aufzubauen.
  • Printmedien nutzen, um die Bekanntheit ihrer Marke zu steigern und Besuchende auf ihre Website oder Social-Media-Plattformen zu leiten.
  • gratis Ratgeber, Broschüren, Checklisten anbieten, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und im Gedächtnis zu bleiben.

Durch den kombinierten Einsatz von Online- und Offline-Methoden erreichen Unternehmen ein breiteres Publikum und optimieren die Ergebnisse ihrer Inbound-Marketing-Kampagnen.

 

Inbound Marketing im B2B – Wie erhalte ich brauchbare Leads?

Jede gute Inbound-Marketing-Strategie dreht sich darum, Leads zu gewinnen. Aber wer genau sind Leads? Es sind Menschen, die sich für Ihr Angebot interessieren – oder zumindest interessieren könnten. Außerdem sind diese Menschen in gewissem Maße bereit, Ihnen persönliche Daten zu Verfügung zu stellen, wie z. B. ihre E-Mail-Adresse, als Gegenleistung für benötigte Informationen. Mit anderen Worten: Sie sind die perfekten Kunden für Ihr Unternehmen. 
Es gibt zwei Arten von Leads:

  • für das Marketing qualifizierte Leads (MQLs): Das sind diejenigen Leads, die sich mit Ihrer Marke beschäftigt und Interesse an Ihren Produkten oder Dienstleistungen gezeigt haben.
  • für den Vertrieb qualifizierte Leads (SQLs): Das sind diejenigen Leads, die sich weiter unten im Verkaufstrichter befinden und mit größerer Wahrscheinlichkeit in zahlende Kunden umgewandelt werden.

Wie können Sie also Leads anziehen? Hier kommt das Inbound Marketing ins Spiel. Sie bieten wertvolle Inhalte, die Ihre Zielgruppe ansprechen und sie anlocken. Sobald Sie ihre Aufmerksamkeit gewonnen haben, können Sie sie durch den Verkaufstrichter führen, bis sie zu zahlenden Kunden werden. Gehen Sie also hinaus und beginnen Sie, hochwertige Leads für Ihr Unternehmen zu generieren!

 

Inbound Marketing – B2B Kunden in 4 Phasen gewinnen

Wie läuft es nun ab, das Inbound Marketing? Beim Inbound-Marketing geht es darum, Ihre Zielgruppe zu verstehen und dann Inhalte zu erstellen, die sie ansprechen. Es ist ein bisschen wie bei einer Verabredung. Sie würden auch nicht auf einen völlig Fremden zugehen und ihn bitten, Sie zu heiraten, oder? Genauso müssen Sie Ihre Zielgruppe im Rahmen einer B2B-Zielgruppenanalyse erst einmal kennen lernen, bevor Sie ihr etwas verkaufen können.

Inbound Marketing – B2B Kunden in 4 Phasen gewinnen

1. Anziehen

Genau wie bei einer Verabredung lernt man jemanden am besten kennen, indem man mit ihm spricht und zuhört, was er zu sagen hat. Deshalb beginnt das Inbound Marketing mit der Erstellung hilfreicher, informativer Inhalte, die Ihre Zielgruppe auf Ihre Website oder Ihren Blog locken. Sobald sie dort sind, können Sie verschiedene Marketingtechniken einsetzen (z. B. E-Mail-Marketing und Lead Nurturing), um fremde Menschen in warme Leads und schließlich in Kunden zu verwandeln. Und das Beste daran ist, dass diese Kunden, wenn Sie sie einmal gewonnen haben, immer wieder zurückkommen – genau wie bei einer guten Beziehung. 
In dieser ersten Phase geht es vor allem darum, die Aufmerksamkeit auf Ihr Unternehmen und dessen Produkte oder Dienstleistungen zu lenken. Oft stößt potenzielle Kundschaft auf Websites, da sie hier die Lösung für ein Problem finden, das sie beschäftigt. 
Das bedeutet, Sie kümmern sich im ersten Schritt vor allem darum, spannenden und nützlichen Content bereit zu stellen, der Suchende überhaupt erst auf Ihre Website lenkt. Dieser sollte unbedingt SEO-optimiert sein, die Sie mit SEO-Content Ihre Sichtbarkeit in den Suchmaschinen erhöhen. Bespielen Sie neben der klassischen Website auch Social-Media-Kanäle, erreichen Sie zudem eine größere Zielgruppe. 
Am besten wirken Ihre Inhalte übrigens, wenn Sie sich bei der Erstellung an der idealen Kundschaft in Form gut ausgearbeiteter Buyer Persona orientieren. Für Inbound Marketing im B2B sollten Sie neben Eigenschaften, Erwartungen und Vorgehensweisen auch folgende berufliche Aspekte aufnehmen:

  • Branche
  • Position im Unternehmen
  • Zuständigkeiten
  • Persönliche Ziele
  • Ziele der Abteilung und des Unternehmens
  • Herausforderungen
  • Schmerzpunkte

 

2. Interessenten zu Leads konvertieren

Herzlichen Glückwunsch zu Ihren gut gestalteten Inhalten! Sie haben hart gearbeitet, um die richtigen Interessenten zu gewinnen, und jetzt müssen Sie dafür sorgen, dass sie bei Ihnen bleiben. Inbound Marketing ist keine einmalige Angelegenheit – Sie müssen weiterhin qualitativ hochwertige Inhalte produzieren, um die Nutzer zu binden. Bieten Sie weitere Mehrwerte in Form von E-Books, Webinaren oder hilfreichen Blogbeiträgen. Lassen Sie sie immer wieder kommen, und Sie sind auf dem besten Weg, Leads zu generieren und die Konversionsrate zu steigern. 
Machen Sie den Besuchenden ein auf sie zugeschnittenes Angebot, für das sie Ihnen gerne ihre Kontaktdaten überlassen. Glückwunsch, sie haben Interessenten in Leads umgewandelt. Die erhaltenen Informationen können Sie nun weiter einsetzen.

 

3. Aus Leads wird Kundschaft

Beim B2B-Lead Nurturing geht es darum, Inhalte, die zur jeweiligen Phase des Kaufprozesses passen, per Newsletter oder auf andere Weise bereitzustellen. Dies kann eine schwierige Aufgabe sein, ist aber unerlässlich, um das Interesse und das Engagement Ihrer Leads zu erhalten. Auf diese Weise erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass sie schließlich zu Kunden werden. Geben Sie Ihre Leads also nicht auf – pflegen Sie sie weiter, und Sie werden bald die gewünschten Ergebnisse sehen. 
Bei aktiver Leadpflege versorgen Sie qualifizierte Leads weiterhin mit Inhalten, die zur jeweiligen Phase des Kaufprozesses passen – z. B. per Newsletter. Dieses Vorgehen wird Lead-Nurturing genannt und ist elementarer Bestandteil des Inbound Marketings. 
Welchen Content der potentielle Kunde benötigt, zeigen Ihnen Customer-Relationship-Management-Systeme (CRM-Systeme). Diese sind zum Beispiel in größeren Anwendungen wie HubSpot enthalten und geben Auskunft, welcher Content und welche Maßnahmen im Lead-Nurturing besonders erfolgreich sind. Sie helfen außerdem Marketing und Vertrieb stärker zu verzahnen, sodass Sie nach all der Überzeugungsarbeit einen qualifizierten Lead in einen Kunden umgewandelt haben.

 

4. Kundschaft begeistern und als Promoter binden

In der Geschäftswelt reicht es nicht aus, einfach nur neue B2B-Kunden zu gewinnen. Sie müssen auch hart daran arbeiten, Kunden zu halten. Schließlich ist ein einmaliger Kauf nicht annähernd so profitabel wie eine langfristige Beziehung. Dies gilt insbesondere für die Welt des Inbound Marketing, wo die Pflege einer guten Beziehung zu Ihren Kunden für den Erfolg entscheidend ist. 
Im B2B-Bereich ist dies sogar noch wichtiger, da die Käufer einen Partner suchen, dem sie vertrauen können. Wie halten Sie also Ihre Kunden bei Laune und regen sie zu weiteren Maßnahmen an? Die Antwort ist einfach: indem Sie einen hochwertigen Service bieten und die Bedürfnisse Ihrer Kunden stets in den Mittelpunkt stellen. 
Auf diese Weise zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie sich für ihren Erfolg einsetzen – und das ist der beste Weg, um sie einerseits zum Wiederkommen zu bewegen und andererseits zu Promotern ihres Unternehmens zu machen.

 

Was bringt ein hochwertiger Service?

  • Markentreue
  • Weiterverkäufe (Cross- und Upselling)
  • Weiterempfehlung




So erreichen Sie diese positiven Aspekte:

  • Personenbezogene Inhalte
  • Gute Angebote
  • Gute Beratung & Service
  • Updates
  • Interaktion mit der Kundschaft z. B. in sozialen Medien
  • Marketing Automation




Inbound Marketing im B2B: So erstellen Sie passenden Content

Jedes Unternehmen, das erfolgreich sein will, muss die Customer Journey verstehen. Dies ist der Prozess, den Käufer durchlaufen, wenn sie einen Kauf in Erwägung ziehen, und er besteht aus drei Phasen:

  • Bewusstsein: In der Bewusstseins-Phase wird sich der Käufer eines Problems oder eines Bedarfs bewusst, den er hat.
  • Überlegung: In der Überlegungsphase recherchiert er mögliche Lösungen für dieses Problem.
  • Entscheidung: Und in der Entscheidungsphase entscheidet er sich für eine Lösung, die er nutzen möchte.

Wenn Unternehmen die Customer Journey verstehen, können sie Inhalte erstellen, die die Käufer in jeder Phase ihrer Reise ansprechen und ihnen helfen, eine Entscheidung zu treffen. Damit sich dieser Weg auch tatsächlich so vollzieht, muss potentielle Kundschaft mit den richtigen Content-Häppchen angefüttert werden, die zu den jeweiligen Überlegungen der Phasen des Kaufes passen. 
Da in der Bewusstseinsphase das Informieren an erste Stelle steht, sind Erklärungen (auch in Form von Podcasts) und Interviews passende Formate. Großes Interesse wecken Themen wie „Fehlervermeidung“ oder „Mythen“. 
Tieferes Wissen möchten sich Interessierte in der Überlegungsphase aneignen. Sie vertrauen dem Content vor allem dann, wenn Experten ihre Fachkenntnisse mit ihnen teilen. Vorteile und Herausforderungen werden z. B. in eBooks und Webinaren weiter ausgeführt. 
Fundierte Ergebnisse sind der letzte Schritt und der Schlüssel zum Kaufabschluss. Hierzu zählen hauptsächlich Studien und Empfehlungen.

 

Messbares Inbound Marketing – B2B will Erfolge sehen

Um zu wissen, welche Marketing Maßnahmen auch tatsächlich funktionieren und gut bei der Kundschaft ankommen, ist es wichtig, während der gesamten Customer Journey Daten zu sammeln. Inbound-Marketing ist eine gute Möglichkeit, dies zu erreichen. Darüber hinaus können Sie mit Inbound-Marketing Ihre Marketingbotschaft auf das Kundenverhalten abstimmen, was sie noch effektiver macht. 
Legen Sie fest, welche Ziele Sie mittels Inbound Marketing erreichen möchten und anhand welcher KPIs Sie Zwischen- und Endziele sowie Erfolge im Blick behalten. Realistische Ziele sind SMART Ziele. Der Definition nach müssen diese sein:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Attraktiv
  • Realistisch
  • Terminiert

Am besten formulieren Sie Ihre Ziele in einem prägnanten Satz und überprüfen an objektiven Aspekten wie Zahlen, den Fortschritt der Zielerreichung. Positiv formulierte Ziele, die sich auch tatsächlich erreichen lassen, sind besonders attraktiv. 
Tipp: Legen Sie einen konkreten Termin für die Erfüllung Ihrer Inbound-Marketing-Ziele im B2B fest, beugen Sie Zeitdruck vor, indem der aktuelle Arbeitsstand in Form der Zielerfüllung jederzeit überblickt werden kann. 
Bestimmen Sie, über welche Indikatoren die Ziele gemessen werden und analysieren Sie erfasste Informationen während und nach der Content-Marketing-Kampagne. Anschließend passen Sie den Content schrittweise an, um zu sehen, welche Änderungen den gewünschten Erfolg bringen. 
Diese Kennzahlen sollten Sie für Ihr Inbound Marketing im Bereich B2B im Blick behalten:

  • Kosten: Der Marketing-ROI schafft einen Überblick über die Finanzen. Je positiver der Marken-ROI, desto besser.
  • Besuchende: Erfolgreiches SEO und sehr guter Content sind der Schlüssel zu zahlreichen Seitenbesuchenden. Im nächsten Schritt gilt es zu klären, von welchen Kanälen oder anderen Seiten die Kundschaft auf die Website gelenkt wurde. Welche Social-Media-Kanäle oder externe Verlinkungen haben hier gegriffen?
  • Leads: Welche Besuchenden haben ein echtes Interesse am Unternehmen und wie viele sind es?
  • Conversion Rate: Wie viele Prozent der Besuchenden haben eine Conversion wie z. B. den Download eines Newsletters bewirkt?
  • Kundschaft und ihre Bereitschaft zur Inhaltsverbreitung: Klappt das Engagement gut, wird von der Kundschaft auf Social-Media-Kanälen fleißig geteilt und geliked.
  • Weiterempfehlung durch Kundschaft: Dieser Faktor zeigt, wie zufrieden Ihre bestehende Kundschaft ist. Werden Bedürfnisse und Wünsche nicht abgedeckt, entfällt die Weiterempfehlung höchstwahrscheinlich.

 

Automatisierung als Schlüssel für Inbound Marketing in B2B-Unternehmen

Die Einführung von Marketing-Automatisierung zur Unterstützung des Inbound Marketings in Ihrem B2B-Unternehmen ist zwar mit Aufwand verbunden, aber das Vorhaben lohnt sich.

Intelligente Software hilft dabei, Prozesse zu überblicken und zu steuern. Dadurch ermöglicht sie eine höhere Effizienz und eine bessere Messbarkeit dieser. Das durch die Automatisierung erleichterte und zielorientiertere Arbeiten beeinflusst das Arbeitsvolumen positiv und gleichzeitig wird Ihre Kundschaft so individuell betreut, wie sie es sich wünscht.

Diese Prozesse lassen sich gut automatisieren:

  • Kundenbetreuung und Lead Management
  • Customer Relationship Management
  • E-Mail Marketing
  • Pflege von Content- und Social-Media-Beiträgen
  • Retargeting
  • Dauerhafte Webanalyse mit Google Analytics & Co. und Auswertung

Diese Funktionen sollte eine gute Software für die Marketing Automation mitbringen:

  • Möglichkeiten zur Erstellung optimierter Suchmaschineninhalte für bessere Sichtbarkeit
  • Über gezielte und zeitlich passende Ansprache Sales fördern
  • Tools für den Vertrieb
  • Content-Personalisierung
  • Blogfunktion
  • A/B-Testing
  • Leadgenerierung und Qualifizierung

 

Inbound Marketing – Ist Ihr B2B-Unternehmen bereit dafür?

Inbound-Marketing klingt nach einer kleinen Herausforderung, nicht wahr? Vielleicht denken Sie sich: „Mein Unternehmen ist noch lange nicht so weit, Inbound-Marketing zu betreiben.“ Wir haben gute Nachrichten für Sie: Sie können von der Umstellung nur profitieren. Inbound Marketing erfordert zwar eine umfangreiche Vorbereitung, aber es lohnt sich am Ende, insbesondere im B2B-Bereich. Gehen Sie also die folgenden sieben Punkte Schritt für Schritt durch, und Sie werden auf dem besten Weg sein, die Vorteile des Inbound-Marketings zu ernten.

1. Herausforderung definieren

Was möchten Sie mit dem Inbound Marketing erreichen oder verändern? Gründe für ein Handeln können z. B. sein, dass Sie mehr Leads generieren oder im Internet besser gefunden werden möchten.

2. Messbare Ziele festlegen

Nur wenn Ihre Ziele messbar sind, wir können Sie im Verlauf des neu eingeführten Marketingkonzeptes bewerten, ob sich die in diesem Zusammenhang ausgeführten Handlungen für Ihr Unternehmen lohnen.

3. Das ganze Unternehmen abholen

Stellen Sie sicher, das jedes Unternehmensmitglied mit dem Thema Inbound Marketing vertraut ist, bevor Sie mit der Umsetzung beginnen. Wichtig ist es zu klären, warum das Konzept eingeführt wird, welche Veränderungen zu erwarten sind, welche Herausforderungen auf alle zukommen und welches Budget benötigt wird. Sind alle Mitarbeitenden auf einem Stand, können sie viel besser zusammenarbeiten und das neu eingeführte Konzept erfolgreich umsetzen.

4. Zusammenarbeitende Teams

Wie und wie lange genau arbeiten Marketing und Vertrieb zusammen und welche Ziele sollen erreicht werden? Diese Frage sollten Sie vor dem Start auf jeden Fall klären, denn dann können Sie etwaige Herausforderungen aufdecken und dafür sorgen, dass Marketing und Vertrieb sich besser miteinander verzahnen.

5. Rückendeckung von oben

Da das Inbound Marketing vor allem im B2B große Veränderungen innerhalb eines Unternehmens mit sich bringt, ist es sehr wichtig, dass die Geschäftsebene hinter den kommenden Anpassungen steht und jederzeit unterstützend auftritt.

 6. Handlungsbereitschaft

Haben Sie sich einmal vorgenommen, Inbound Marketing im B2B umzusetzen, sorgen Sie möglichst zügig dafür, dass Ihr Vorhaben auch in die Tat umgesetzt wird. Es ist z. B. relevant abzuklären, wie und mit welchen Tools & Customer-Relationship-Management-Systemen die Abteilungen Service, Vertrieb und Marketing im Zuge des neuen Konzeptes arbeiten sollen. Gegebenenfalls muss auch die Website angepasst oder ein neuer Blog für diese neue Thematik erstellt werden. Mit welcher Marketing Automation Software soll der Leadmanagementprozess zukünftig verwaltet werden?

7. Die Ressourcen

Im Grunde benötigen Sie drei Ressourcen, damit das Inbound Marketing im B2B funktionieren kann. Diese sind:

  • Zeit, welche langfristig investiert werden muss.
  • Mitarbeitende, die mit dem Konzept vertraut sind und es umsetzen können. Hier empfiehlt sich vor allem am Anfang die Zusammenarbeit mit einer Inbound Marketing Agentur.
  • Budget, je nachdem wie schnell Sie mit dem Inbound Marketing vorankommen wollen, muss das passende Budget dafür bereitgestellt werden

 

Starten Sie jetzt Ihr Inbound Marketing!

Sie wissen nun, worum es sich beim Inbound Marketing im B2B handelt, welche Vorteile es gegenüber dem traditionellen Outbound Marketing bietet und wie Sie potentielle Kundschaft in welcher Phase der Customer Journey entsprechend betreuen und mit passendem Content versorgen.

Außerdem haben Sie eine Liste darüber parat, um welche Punkte Sie sich vor der Umsetzung dieses Marketingkonzeptes kümmern sollten. In der Zusammenfassung sind das folgende Punkte:

  • Beim Inbound-Marketing geht es darum, Ihrer Zielgruppe einen Mehrwert zu bieten.
  • Um dies zu erreichen, müssen Sie verstehen, was Ihre Zielgruppe will und braucht.
  • Sobald Sie wissen, was sie wollen und brauchen, müssen Sie Inhalte erstellen, die einen Mehrwert bieten und ihre Probleme lösen.
  • Diese Inhalte müssen via Content-Seeding über die richtigen Kanäle verbreitet werden, damit Ihre Zielgruppe sie auch tatsächlich sehen kann. Dies kann auch über bezahlte SEA-Maßnahmen
  • Sobald die Kundschaft Ihre Inhalte sieht, muss sie dazu gebracht werden, etwas zu unternehmen, z. B. Ihren Newsletter zu abonnieren oder ein Whitepaper herunterzuladen.
  • Um sie zum Handeln zu bewegen, müssen Sie ihnen ein Angebot machen, das sie nicht ablehnen können.
  • Nach dem Kaufabschluss bieten Sie einen Service, mit dem die Kundschaft langfristig begeistert wird.



Bei der Umsetzung unterstützen wir Sie gerne mit Content-Erstellung, den passenden SEO-Leistungen und unseren Kenntnissen in der Marketing Automation. Kontaktieren Sie uns dazu doch gerne.




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Dann nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf – wir melden uns umgehend bei Ihnen!

 

Nadja Preiß, Content Marketing

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