„Was kann ich tun?“, ist eine der ersten Fragen, wenn Kunden uns für mehr Bekanntheit und Sichtbarkeit ins Boot holen. Viele gute Angebote gehen im Netz einfach unter und werden in der Fülle des Wettbewerbs übersehen. Dabei wissen die Unternehmen um die Relevanz von Inhalten und stellen auch hin und wieder hilfreiche Texte, Grafiken und sogar Videos online, um aus der Masse herauszustechen.

Wir schauen dann genauer hin: Sind es die richtigen Inhalte? Erreicht der Content die Wunschkunden im passenden Moment? Welche SMART-Ziele hat sich das Unternehmen gesetzt? Gemeinsam entwickeln wir dann eine durchdachte Content-Marketing-Strategie für die Marke.

Und siehe da! Die Unternehmen profitieren von steigenden Besucherzahlen und mehr Leads. Die Strategie ist der entscheidende Schlüssel, um die Tür zum Erfolg aufzuschließen. Wir geben Ihnen hier auf dieser Seite wertvolle Insights für Ihre eigene Content-Strategie.

Die Bedeutung eines strategischen Content-Marketing-Konzepts

Online-Texte, Grafiken, Anleitungen, Bilder, Videos, etc. – ansprechend aufbereitete Informationsangebote machen das Internet zu dem Ort, den Nutzer kennen und lieben. Die Qualität der Inhalte zahlt dabei maßgeblich auf den Wert einer Homepage, eines Infoportals oder eines Onlineshops ein. Suchmaschinen wie Google belohnen einzigartigen Content mit top Rankings und leiten Nutzer zu den Websites weiter.

 

Mithilfe von Content-Angeboten, die Wunschkunden im passenden Moment am richtigen Ort begegnen und ihre Probleme durch kluge Hilfestellungen lösen, bauen Marken eine Beziehung zu ihren Kontakten auf.

 

In der Strategie wird genau geplant, wie und wo die potentiellen Kunden eine Marke kennenlernen. Strategisch festgelegt sind auch die Verknüpfungen der Inhalte untereinander, welche die Kunden entlang ihrer Customer Journey führen sollen. Die Zielhandlung ist der (wiederholte) Kauf der Produkte oder eine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen.

 

Was ist eine Content-Marketing-Strategie? – Definition

Eine Content-Marketing-Strategie legt konkrete Ziele und Maßnahmen fürs Content-Marketing fest, mit denen definierte Zielgruppen bzw. Buyer Personas angezogen werden und an eine Marke gebunden werden sollen, um sie zu gewünschten Handlungen entlang der Customer Journey zu bewegen. Sie ist ein Teilbereich der Marketing-Strategie eines Unternehmens.

 

Wichtige Bestandteile einer Content-Marketing-Strategie:

Wie Sie eine Content Strategie entwickeln sollten – in nur 10 Schritten

Einen Content-Strategie oder eine Content-Marketing-Strategie ist eine umfangreiche Ausarbeitung, die alle Fragen rund um die Content-Aktivitäten Ihres Unternehmens beinhaltet. Hierunter fallen konkrete Informationen zu den Unternehmenszielen, die verfolgt werden, zu den Maßnahmen, Content-Arten, der Zielgruppen, etc.

 

Behalten Sie den Überblick! Unsere wichtigsten Learnings als Content-Marketing-Agentur haben wir in den folgenden 11 Schritten für Sie zusammengetragen. Diese unterstützen Sie bei der Erstellung einer individuellen Content-Marketing-Strategie für Ihr Unternehmen.

 

Tipp 1: Content-Marketing-Ziele definieren (SMART)

Ohne Ziele lässt sich kein erfolgreiches Content-Marketing planen und betreiben. Woher wissen Sie, ob eine Kampagne funktioniert hat? Wie wollen Sie Ihren Vorgesetzten davon überzeugen, fortlaufend in Content-Marketing zu investieren und Ressourcen zur Verfügung zu stellen?

 

Sie brauchen Ziele, die S. M. A. R. T. sind:

Hier sehen Sie mögliche Ziele zur Planung Ihrer Content-Strategie und die dazu passenden Leistungskennzahlen (KPIs):

 

Grafik: Keistungskennzahlen (KPI) im Content Marketing

 

Tipp 2: Buyer Personas entwickeln

Ohne Zielgruppenanalyse kein strategischer Content. Es zeigt sich in der Praxis immer wieder, dass Unternehmen ihre Texte eher für sich selbst als für den Kunden schreiben. Das liegt häufig daran, dass sie keine genaue Vorstellung von der Person haben, die den Text liest.

 

Mit der Erstellung einer Buyer Persona erleichtern Sie allen am Content-Marketing-Prozess beteiligten Akteuren, Inhalte zu planen, zu erstellen und zu verbreiten, die von idealen Kunden konsumiert werden. Sie können auf Grundlage des fiktiven Wunschkunden Angebote bereitstellen, die auf seine Bedürfnisse zugeschnitten sind und die ihn strategisch durch die Customer Journey führen.

 

Tipp 3: Content Audit als Grundlage der Content-Marketing-Strategie

Unternehmen müssen in den seltensten Fällen bei Null ansetzen, wenn Sie eine Content-Marketing-Strategie planen. Die Herausforderung ist eher, sich einen Überblick über vorhandene Inhalte zu verschaffen und sie in die neue Content-Marketing-Strategie zu überführen. So können sie einen neuen Themenplan erstellen. Hier hilft ein Content-Audit.

 

Beim Content-Audit werden alle Inhalte eines Unternehmens zusammengetragen, um ihnen – meist in Form einer umfangreichen Tabelle – wesentlichen Merkmale zuzuordnen. Diese können sein:

Anhand der zusammengetragenen Informationen wird entschieden, welche Beiträge bereits zur neu aufgestellten Strategie passt, welcher Content gelöscht werden muss und welcher Content zu wichtigen Themengebieten überarbeitet werden sollte.

 

Nice to know: Überprüfen Sie neben dem auf einer Seite eingehenden Traffic einer Website in der Google Search Console auch, über welche Keywords die Besucher auf die Seite kamen. Es kann nämlich sein, dass eine Seite wenig Traffic generiert hat, weil eine andere Seite zu dem gleichen Keyword rankt. Kannibalisierungen wollten Sie ja ohnehin auch prüfen.  

 

Tipp 4: Content-Marketing-Strategie-Beispiele des Wettbewerbs analysieren

Bei der Erstellung einer Content-Marketing-Strategie ist ein Blick über den Tellerrand unverzichtbar. Welche nennenswerten Content-Marketing-Strategien verfolgen Ihre Mitbewerber? Überprüfen Sie hierfür die Website, den Blog, die Social-Media-Kanäle und auch den Newsletter-Versand.

 

Beim Content-Check Ihrer Mitbewerber orientieren Sie sich an diesen Fragen:

Ausgehend von der Analyse der Content-Marketing-Strategie des Wettbewerbs können Sie Ableitungen für Ihre eigene Strategie treffen.

 

Tipp 5: Content-Strategie-Entwicklung auf Basis relevanter Themen

Welche Themen sind für Ihre Wunschkunden interessant? Für die Planung relevanter Beiträge gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Themenfindung:

  1. Kundenbefragung: Sprechen Sie Ihre Bestandskunden direkt an, um herauszufinden, welche Themen sie interessieren. Sie können die Kunden anrufen, eine Befragung per E-Mail schicken oder eine Umfrage auf Ihrer Website oder via Social Media durchführen.
  2. Service und Vertrieb: Wertvolle Informationen können Service- und Vertriebsmitarbeiter liefern. Sie kennen die Fragen der Kunden am besten und wissen, welche Themen für sie relevant sind.
  3. Content der Konkurrenz: Wenn Sie bereits eine Konkurrenzanalyse durchgeführt haben, können Sie relevante Themen von den Wettbewerbern übernehmen.
  4. Austausch mit anderen: Die besten Ideen kommen häufig, wenn Sie mit Kollegen in der Mittagspause über ein Thema sprechen oder im privaten Raum mit Freunden. Ein Blick von außen auf ein Projekt lohnt sich in der Regel. Fragen Sie gezielt: „Welche Themen würden Sie gern auf der Website lesen? Was interessiert Sie? Welche Fragen haben Sie?“
  5. Tool-Unterstützung: Lassen Sie sich Themen über Tools wie Google Suggest, termlabs.io, answerthepublic.com, sistrix, hypersuggest, BuzzSumo, etc. ausspielen. Checken Sie Suchvolumen, Interaktionen und Suchinteressen.
  6. Foren: Werfen Sie einen eigenen Blick in Onlineforen, Facebook-Gruppen oder Hilfeportale, um ein Gespür für Themen zu bekommen, welche Ihre Zielgruppe beschäftigen.
  7. Blogs und Magazine: In Fachmagazinen (Digital und Print) oder auf fachspezifischen Blogs finden Sie weitere Themen, die für Ihre Zielgruppe interessant sind.
  8. Social Media: Folgen Sie Seiten und treten Sie Gruppen bei, die sich mit Ihrer Branche auseinandersetzen.
  9. Google Alerts: Lassen Sie sich von Google benachrichtigen, wenn ein neues Suchergebnis in Google aufgenommen wird. Sie sollten Alerts für alle wichtigen Themen Ihrer Branche einrichten. 

Tipp 6: Inhaltsformate für Ihre Personas auswählen

Welche Inhaltsformate bei Ihrer Zielgruppe gut ankommen, hängt mit den Charakteristika eben dieser Zielgruppe zusammen. Abhängig von persönlichen Präferenzen, dem Bildungsgrad, der Familiensituation und dem Alter beispielsweise sind unterschiedliche Inhalte besonders interessant.

Wir empfehlen die Erstellung von konkreten Buyer Personas, um die Zielgruppe besser kennenzulernen.

 

Nehmen Sie sich Zeit, Ihre Inhaltsformate genau auf die Bedürfnisse Ihrer Personas abzustimmen und halten Sie in der Content-Marketing-Strategie fest, welche Inhalte in welchem Format auf welchem Kanal gespielt werden sollen.

 

Die folgenden Inhaltsformate stehen zur Auswahl:

Tipp 7: Strategisches Content-Marketing entlang der Customer Journey planen

„Customer Journey“ ist ein Marketing-Begriff, der die verschiedenen Stationen einer Kundenreise bis zum Kauf eines Produktes oder einer anderen gewünschten Zielhandlung beschreibt. Sie ist damit ein Must-have in der Content-Marketing-Strategie.

 

Ihr potentieller Kunde entscheidet sich selten spontan für einen Kauf, sobald er von Ihrer Marke erfahren hat. Stattdessen wird er sich erst für die gewünschte Zielhandlung wie zum Beispiel den Kauf entscheiden, wenn er bereits mehrere positive Berührungspunkte (Touch Points) mit dem Unternehmen hatte. Diese werden im Idealfall von Content-Marketing-Experten gezielt gesteuert.

 

In der Content-Marketing-Strategie planen Sie mithilfe einer visuellen Customer-Journey-Map, mit welchen Inhalten der Kunde in den drei verschiedenen Phasen seiner Customer Journey in Kontakt kommen soll. Die drei Phasen der Customer Journey sind Folgende:

Tipp 8: Content verbreiten

Was ist das Herzstück Ihrer Content-Marketing-Strategie? Der Content? Oder die Personas? Weder noch, denn das Herzstück bildet eine Disziplin, der im Content-Marketing viel zu häufig zu wenig Beachtung geschenkt wird: das Content Seeding.

 

Mit einer strategischen Verbreitung Ihres Contents lässt sich eine relevante Reichweite generieren, mit der Sie Ihre definierten Ziele erreichen können.

 

Welche Möglichkeiten der Content-Verbreitung gibt es?

Im Idealfall wählen Sie nicht nur einen Ansatz, sondern versuchen den Inhalt je nach Ressourcen über möglichst viele relevante Kanäle zu verbreiten.

 

Tipp 9: Erfolge der Content-Marketing-Strategie messen

Unser Content-Marketing-Team liebt die Erstellung origineller und einzigartiger Inhalte, die sich durch Wortgewandtheit und Kreativität auszeichnen. Die einfallsreichen Marketingideen können jedoch noch mehr: sie zahlen immer auf SMART-Ziele ein. Wir messen also die „nackten Zahlen“!

 

Wenn Sie Ihre Ziele SMART formuliert haben, können Sie über verschiedene Analysetools den Erfolg der Content-Maßnahmen prüfen.

 

Für unsere Kunden sind messbare Daten besonders wichtig, denn sie lassen sich gegenüber Vorgesetzten besser analysieren, bewerten und aufbereiten. Was sollte erreicht werden? Was wurde erreicht? Zudem lassen sich aus den gemessenen Daten hilfreiche Learnings und Erkenntnisse für zukünftige Maßnahmen gewinnen.

Welche Möglichkeiten der Erfolgskontrolle gibt es?

Hier ein Auszug beliebter Tools, die zur Erfolgsmessung der Ergebnisse im Content-Marketing genutzt werden:

Tipp 10: Besonderheiten einer Content-Marketing-Strategie im B2B berücksichtigen

Die Zielgruppen im B2B haben einige Eigenheiten, die sich auf Ihre Content-Marketing-Strategie auswirken werden. Auch hier ist eine Persona-Entwicklung das A und O, denn diese wird Einblick in die besondere Customer Journey von B2B-Kunden geben.

 

Einige allgemeingültige B2B-Hinweise:

Content-Marketing benötigt eine zielgerichtete Strategie

Strategischer Content zahlt auf die von Ihnen gesetzten SMART-Ziele ein: Bekanntheit, Reichweite, Umsätze und Anzahl von Wunschkunden lassen sich gezielt fokussieren und optimieren. Wenn Sie unsere 10 Schritte befolgen, werden Sie im Nu erfolgreiches Content-Marketing betreiben können. Wir wünschen Ihnen viel Freude dabei!