Brauchen wir wirklich Dashboards? Diese Frage stellen sich viele B2B-Unternehmen. Wir sagen: unbedingt! Denn damit können Sie Ihre Entscheidungsprozesse entscheidend beschleunigen und so Ihre Marketing-Strategien effizient optimieren. Im Blogbeitrag erfahren Sie die schlüssigen Hintergründe.

In der dynamischen Welt des B2B-Marketings ist Geschwindigkeit oft genauso wichtig wie Präzision. Die Fähigkeit, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren, kann den Unterschied zwischen einem erfolgreichen Geschäft und einer verpassten Geschäftschance bedeuten. Doch wie können Unternehmen sicherstellen, dass sie immer einen Schritt voraus sind? Die Antwort liegt oft in der Art und Weise, wie sie ihre Daten nutzen und interpretieren. Hier kommen Dashboards ins Spiel. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen fünf überzeugende Gründe, warum B2B-Unternehmen Dashboards nutzen sollten, um ihre Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und ihre Marketingstrategien zu optimieren.

Was sind Dashboards?

Dashboards sind interaktive Werkzeuge, die Daten aus verschiedenen Quellen sammeln, analysieren und in einer übersichtlichen und verständlichen Form visualisieren. Sie bieten einen schnellen Überblick über wichtige Kennzahlen und ermöglichen es den Nutzern, Trends, Muster und Abweichungen in den Daten zu erkennen.

Dashboards können in nahezu allen Unternehmensbereichen zum Einsatz kommen. Von der Personalabteilung, die ein Mitarbeiter-Dashboard zur Überwachung von Mitarbeiterdaten und -leistung verwendet, über das Marketing-Team, das Daten wie Website-Traffic oder Konversionsraten überwachen muss, bis hin zum Kundenservice, der Kundenzufriedenheit und Feedback analysieren möchte. Dashboards bieten hier wertvolle Einblicke, um fundierte Entscheidungen zu treffen und Prozesse zu optimieren.

Welche Herausforderungen haben B2B-Unternehmen im Marketing?

Unternehmen mit Geschäftskunden stehen gerade im Marketing-Bereich (Stichwort Inbound Marketing im B2B) vor einer Vielzahl von Herausforderungen:

  • Auswertung von Website-Daten: Die Zeiten, in denen Messen und Telefongespräche der erste Touchpoint im B2B waren, sind vorbei. Stattdessen ist der Online-Auftritt eines Unternehmens oft der erste Berührungspunkt mit potenziellen Kunden. Hierbei ist es nicht nur wichtig zu wissen, wie viele Personen die Website besuchen, sondern auch, welche Inhalte sie konsumieren, wie lange sie verweilen und über welche Kanäle sie kommen. Gerade für B2B-Unternehmen ist es noch oft eine Herausforderung, diese Datenmengen effektiv zu analysieren und daraus sinnvolle Schlüsse für eine fundierte B2B-Zielgruppenanalyse zu ziehen.
  • Interne Zusammenarbeit: In größeren B2B-Unternehmen arbeiten oft mehrere Teams an unterschiedlichen Projekten, die jedoch alle auf ein gemeinsames Unternehmensziel hinarbeiten sollten. Die Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass alle Teams über die notwendigen Informationen verfügen, um kohärent und synergetisch zu arbeiten, ohne dass es zu Informationsverlust oder Doppelarbeit kommt.
  • Lange Entscheidungswege: B2B-Entscheidungen betreffen oft hohe Investitionen und langfristige Partnerschaften. Dies bedeutet, dass viele Stakeholder involviert sind und Entscheidungen oft durch mehrere Hierarchieebenen gehen müssen. Dies kann zu Verzögerungen führen und macht es herausfordernd, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren.
  • Steigende Marktveränderungen: Der B2B-Markt ist, ähnlich wie der B2C-Markt, einem ständigen Wandel unterworfen. Neue Technologien, veränderte Kundenbedürfnisse oder globale wirtschaftliche Veränderungen können den Markt schnell beeinflussen. Die Herausforderung für Unternehmen liegt darin, stets am Puls der Zeit zu bleiben und ihre Strategien flexibel anzupassen.

Zusammengefasst führen all diese Herausforderungen zu einem zentralen Problem: Viele B2B-Unternehmen haben Schwierigkeiten, ihre Marketingstrategie sinnvoll und effektiv auszurichten und kontinuierlich an die sich ändernden Bedingungen anzupassen.

Wie können Dashboard-KPIs Unternehmen helfen? – 5 Gründe für ein Dashboard im B2B

Wie genau können Dashboards B2B-Unternehmen in ihren täglichen Herausforderungen unterstützen? Eine wichtige Rolle hierfür spielen Dashboard-KPIs (Key Performance Indicators). Sie helfen Unternehmen, ihre Performance anhand von klaren Kennzahlen zu messen und zu optimieren. Das erläutern wir Ihnen anhand konkreter Vorteile und Beispiele:

Vorteil 1: Zentralisierte Datenvisualisierung: Dashboards bündeln Daten aus verschiedenen Quellen und bieten eine zentrale Anlaufstelle für Informationen. Dies erleichtert und beschleunigt den Entscheidungsprozess, da alle relevanten Daten auf einen Blick verfügbar sind.

Beispiel: Ein Unternehmen bezieht Verkaufsdaten aus seinem CRM-System, Produktionsdaten aus seiner Fertigungssoftware und Marktforschungsdaten aus verschiedenen Branchenreports. In einem KPI-Dashboard-Tool werden all diese Daten vereint visualisiert.

Vorteil 2: Verbesserte Zusammenarbeit: Ein gemeinsames Dashboard stellt sicher, dass alle Teammitglieder Zugriff auf dieselben Daten haben. Dies fördert die Kommunikation und Zusammenarbeit, da alle auf derselben Informationsgrundlage arbeiten.

Beispiel: Das Vertriebsteam und das Marketingteam können auf ein gemeinsames Dashboard zugreifen, das zeigt, welche Leads zu Kunden konvertiert sind. Dies ermöglicht eine bessere Abstimmung der beiden Teams bei der Lead-Generierung und -Konvertierung.

Vorteil 3: Zielgerichtete Maßnahmen: Ein Dashboard entfaltet seine volle Kraft, wenn es optimal auf die Ziele und Bedürfnisse der jeweiligen Nutzer ausgerichtet ist, was zu schnelleren und präziseren Entscheidungen führt.

Beispiel: Ein Hersteller von Industriemaschinen richtet sein Dashboard speziell auf die Zielstellung aus, die Ausfallzeiten von Maschinen und die Effizienz der Produktion aufzuzeigen, um daraus resultierend geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Die Dashboard-Entwicklung muss also immer individuell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten sein.

Vorteil 4: Anforderungsspezifische Optimierung: Durch die gezielte und anforderungsspezifische Optimierung von Dashboards kann das Entscheidungspotenzial maximiert werden. Ein gut optimiertes Dashboard präsentiert die relevantesten Daten in einer leicht verständlichen Form. Dies ermöglicht es den Nutzern, schnell die Informationen zu finden, die sie benötigen, und anhand der Dashboard-KPIs Entscheidungen effizienter zu treffen.

Optimierte Dashboards vereinfachen die Auswertungen verschiedenster Kennzahlen durch eine übersichtliche Darstellung

Beispiel: Ein Unternehmen, das in mehreren Ländern tätig ist, nutzt ein Dashboard, das die Verkaufszahlen nach Regionen übersichtlich aufschlüsselt. Durch die Dashboard-Analyse ist schnell erkennbar, in welchen Gebieten die Verkäufe steigen und wo Optimierungs-Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Vorteil 5: Schnelle Reaktion: Mit einem Dashboard können Unternehmen schnell auf Veränderungen reagieren. Wenn beispielsweise die Website-Traffic-Daten einen plötzlichen Rückgang zeigen, können Handlungsschritte durchgeführt werden, bevor es zu einem größeren Problem wird.

Beispiel: Ein B2B-Unternehmen, das Softwarelösungen anbietet, sieht in seinem Dashboard einen plötzlichen Anstieg von Support-Anfragen nach einem Update. Das Unternehmen kann sofort reagieren, das Problem identifizieren und eine Lösung bereitstellen, bevor es zu größeren Kundenverlusten kommt. Ein Mitarbeiter-Dashboard kann zudem dabei helfen, die Arbeitsbelastung des Support-Teams zu überwachen und Ressourcen entsprechend umzuverteilen.

Wie kann ich Dashboards in meinem Unternehmen implementieren?

Ob Logistik-KPI-Dashboard, Marketing-Analyse-Dashboard oder Mitarbeiter-Dashboard: Die Implementierung von Dashboards erfordert eine sorgfältige Planung und Strategie. Hier sind einige Schritte, die Sie befolgen sollten:

  1. Bedarfsanalyse: Bestimmen Sie, welche Daten für Ihr Unternehmen am wichtigsten sind und wie sie am besten visualisiert werden können.
  2. Wählen Sie die richtige Technologie: Es gibt viele Dashboard-Tools auf dem Markt. Wählen Sie das Tool, das am besten zu Ihren Bedürfnissen passt.
  3. Integration: Stellen Sie sicher, dass Ihr Dashboard-Tool problemlos in andere Systeme in Ihrem Unternehmen integriert werden kann.
  4. Optimierung: Ein Dashboard sollte regelmäßig überprüft und optimiert werden, um sicherzustellen, dass es weiterhin relevante und aktuelle Daten liefert.

Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie am besten starten, können unsere Data-Spezialisten professionelle Unterstützung bieten. Auf Wunsch beraten wir Sie gern in Puncto Webanalyse und erstellen Ihnen bei Bedarf maßgeschneiderte Dashboards anhand Ihrer Wünsche und Bedürfnisse.

Wir unterstützen Sie beispielsweise beim Aufbau eines Google Data-Studio-Dashboards, das genau auf Ihre Unternehmensziele abgestimmt ist und Ihnen Zahlen in Echtzeit liefert. Auch im Zuge der Google Analytics 4 Migration helfen Ihnen unsere Experten bei der Dashboard-Entwicklung.

Gemeinsam können wir sicherstellen, dass Ihr Dashboard effektiv und effizient implementiert wird sowie langfristige Erfolge liefert.

Fazit: B2B-Dashboards für mehr Effizienz nutzen

Dashboards sind ein unverzichtbares Werkzeug für B2B-Unternehmen geworden. Sie bieten nicht nur einen schnellen Überblick über wichtige Daten, sondern fördern auch die Zusammenarbeit, beschleunigen den Entscheidungsprozess und ermöglichen es Unternehmen, sich schnell an Marktveränderungen anzupassen und ihre Marketingstrategie zu optimieren. Mit der richtigen Planung und professioneller Unterstützung können Dashboards Ihr Unternehmen auf die nächste Stufe heben.

Bildquellen: our-team on freepik/ pressfoto on freepik (Header)

Über den Autor
Janine Sukowski
Über den Autor

Janine ist Webanalystin bei clicks.digital und bereichert unser Team mit ihrer Expertise im Bereich Analyse, Software-Entwicklung und Testautomatisierung. In ihrer Freizeit begeistert sie sich für Crossfit und Volleyball.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert